Videospiele im Wandel der Zeit

06. Juni 2013 | Seenadel

Wie Alles auf dieser schnelllebigen Welt, befinden sich auch Videospiele im Wandel der Zeit. Was meine ich damit? Ich spiele vor allem auf zwei Aspekte an: Das Gameplay, natürlich die Grafik, Soundeffekte und Co verändern sich. Doch auch die Community verändert sich, was mich zur Zeit tierisch aufregt.

Videospiele im Wandel der Zeit

Wieso regt sich die Community so auf?

Ich habe es in meinem Artikel über die Frage, ob es sich lohnt eine Xbox One vorzubestellen bereits angerissen. Es wird nur noch rumgemotzt und geheult, weil man nicht genau das Produkt bekommt, was man möchte. Zugegeben: Der Markt ist größer geworden, es werden kaum benennbare Geldbeträge in die Entwicklung von Videospielen gesteckt und man versucht sich auf die Zielgruppe einzurichten, die am meisten Einnahmen verspricht. Wo Geld investiert wird, da möchte man auch Gewinn erwirtschaften. Hinterhof-Programmierer haben zwar gute Nischenspiele hervorgebracht, heutzutage wird man mit 3 Mann in der Garage aber nur noch selten gute Spiele hervorbringen (Ausnahme: Minecraft und Co).

Spieler, die Geld versprechen, sind im Normalfall die Casual-Gamer, d.h. die Spieler, die keine große Herausforderung suchen (im Gegensatz zu den Core-Gamern), sondern einfach nur gelegentlich eine Runde zocken möchten. Spiele werden also im allgemeinen Trend einfacher, auch wenn es natürlich Ausnahmen gibt). Das ist der erste große Punkt, wegen dem rumgeflennt wird.

Der zweite ist die aktuelle DLC Politik: Spiele werden frisch auf den Markt geworfen, wobei viele Teile des Spiels nicht im Release stecken, sondern durch harte Währung erst erkauft werden muss. Die älteren Gamer unter uns kennen sowas noch als „Add-On“. DLC’s sind quasi Mini-Add-Ons, die mal mehr, mal weniger kosten. Teilweise ist das Preis/Leistungsverhältnis wirklich unverschämt.

Ein anderer Punkt sind Dinge wie Gebrauchtspielemarkt und Online-Zwang. Bei Steam ist es schon lange so, auf Konsolen soll es nun ebenfalls so werden: Der Verkauf von gebrauchten Spielen soll unterbunden oder extrem unattraktiv gemacht werden. Des Weiteren sollen die Konsolen ständig Online sein, damit Microsoft und Co die Lizenzen überprüfen können.

Warum rege ich mich über die Community auf?

Natürlich, es kann einem schon das Gamer-Herz bluten, wenn man sieht, was aus dem Business gemacht wird.

Aber… niemand wird mit vorgehaltener Pistole gezwungen etwas zu kaufen. Wenn es einem nicht gefällt, dann: Pech gehabt! Soll man halt die alten Spiele spielen und nichts Neues kaufen. Wem die neuen Sachen gefallen, der soll sie eben kaufen. Ob ich das tue, weiß ich noch nicht. Ich werde erstmal abwarten, bis es harte Fakten über den Gebrauchtspielemarkt und Online-Zwang gibt.

Eine Hexenjagd zu veranstalten, bevor überhaupt noch keine klaren Fakten genannt wurden, ist lächerlich.

Mich regt es tierisch auf, dass man angepöbelt wird, weil man sich DLC’s zulegt, wenn einem ein Content gefällt. Wem das DLC-System nicht gefällt, der soll die Finger davon lassen. Wenn ich solches Geflame im Internet oder auch im Gespräch im realen Leben mitbekomme, habe ich sogar noch mehr Lust mir überhaupt DLC’s zuzulegen.

Fazit: Videospiele im Wandel der Zeit

Was nicht gefällt, das wird nicht gekauft. Niemand wird gezwungen Dinge zu kaufen, die er nicht gut findet. Aber: Lasst den Leuten, denen es gefällt, ihren Spaß!

 

 

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