4 Tipps, um effizient am PC zu arbeiten

21. November 2013 | Seenadel

4 Tipps, um effizienter am PC zu arbeitenVielen Leuten fällt es unheimlich schwer, effektiv am PC zu arbeiten. Dabei ist es unwichtig, ob man als Schüler ein Referat vorbereiten muss, als Student seine Abschlussarbeit schreibt, oder aber als Selbständiger im Internet tätig ist. Insbesondere die letzten beiden Personengruppen können deswegen allerdings auf der Straße landen.

Viele Menschen, die am PC arbeiten, schaffen es nicht, mehrere Stunden effektiv durchzuarbeiten. Bei Angestellten ist es mehr oder weniger egal, ob sie den halben Tag auf Facebook verbringen, solange ihr Chef das toleriert und die Leistung nicht komplett in den Keller fällt. Bei Selbständigen ist es allerdings so, dass Zeit bares Geld bedeutet. Wer seine Zeit verschwendet, der verdient folglich kein Geld. Im folgenden Artikel gibt es deshalb einige Tipps & Tricks, wie man den Arbeitstag am Computer effektiver gestalten kann. Obwohl sich die Tipps vor allem auf Selbständige beziehen, können auch Schüler, Studenten und alle anderen Personen, die mehrere Stunden am Tag vor dem Monitor sitzen, einen Nutzen aus den Tipps ziehen.  Die Tipps sind im Prinzip relativ offensichtlich, es hilft aber, sich aktiv Gedanken darüber zu machen und die Hinweise zu verinnerlichen.

Einen Wochenplan erstellen

Man darf niemals den Fehler machen, und einfach so in den Arbeitstag hinein leben. Wer nach dem Prinzip „Ich mache mal hier, mal da was“ verfährt, der holt mit Sicherheit nicht das Optimum aus seiner Arbeit heraus.

Es empfiehlt sich daher, zum Beispiel Freitagnachmittags, einen Plan für die kommende Woche zu erstellen, in dem man festhält, was man in dieser Woche erreichen möchte. Wer es genau mag, der kann für jeden einzelnen Wochentag eine To-Do Liste anfertigen, die er ausdruckt und die einzelnen Punkte nach getaner Arbeit abhakt. Wer es nicht ganz so genau haben möchte, druckt sich eine To-Do Liste für die gesamte Woche aus, sollte aber zusehen, dass er die festgelegten Ziele auch wirklich erreicht. Den meisten Menschen gibt dieses Abhaken ein sehr gutes Gefühl, das einen motiviert und bestätigt.

E-Mail-Check begrenzen

Bei diesem Tipp kommt es natürlich auf die Art der Selbständigkeit an. Wenn E-Mails nicht das Hauptkontaktmittel der Arbeit darstellen, dann sollte man versuchen, den E-Mail-Check nur 2 bis 3 Mal am Tag durchzuführen, zum Beispiel am Morgen, nach dem Mittagessen und abends.

Einen Notifier, der einen immer über die neusten E-Mails informiert, sollte man abschalten, falls vorhanden. Der Blick ins E-Mail-Postfach raubt oft wertvolle Minuten und lässt einen insgesamt träge bei seinen Aufgaben werden. Die meisten E-Mails müssen nämlich nicht innerhalb von 2 Minuten beantwortet werden. Effektiver ist deshalb, viele E-Mails zu bündeln, und in einem Rutsch abzuhandeln.

Social Media – der Zeitfresser Nummer 1

Wer denkt, dass E-Mails bereits viel Zeit fressen, der hat noch keine Bekanntschaft mit Social Media Plattformen gemacht. Facebook, Twitter und Google+ sind nur einige berühmte Namen.

Wer morgens als Erstes sein Facebook-Profil überprüft, der gerät meistens in eine Spirale der Ablenkung. Hier ein Kommentar, hier eine Nachricht, dort ein Like – und schon ist die erste Stunde des Tages für soziale Kontakte drauf gegangen. Soziale Kontakte sind natürlich gut, allerdings sollten sie außerhalb der Arbeitszeit gepflegt werden.

Anders ist es natürlich, wenn man seine Projekte über Social Media verbreiten möchte. Dann sollte man dies allerdings über eine Drittseite erledigen, und nicht über das private Profil.

Des Weiteren sollte man aufpassen, dass man während der Arbeit nicht zu oft nebenbei auf Facebook und Co surft. Die Überprüfung nach neuen Benachrichtigungen kostet zwar im Idealfall nur wenige Sekunden, allerdings läppern sich diese Zahlen im Laufe des Tages. Außerdem schaltet der Kopf dann automatisch von Arbeit auf Privat um. Es fällt einem schwieriger, wieder in die Arbeit einzusteigen.

Tun statt lesen

Auch wenn es bei vielen Tätigkeiten im Internet zur täglichen Aufgabe gehört, sich Wissen anzueignen, Blogs zu lesen und sich mit Geschäftspartnern auszutauschen: Man sollte sich immer mal wieder die Frage stellen, ob man bereits etwas Produktives geleistet hat.

Es ist immer empfehlenswert, am Anfang des Tages als Erstes selbst etwas zu leisten. Je nach Tätigkeit könnte das zum Beispiel das Setzen von Backlinks sein, oder auch das Schreiben von Artikeln.

Erst wenn man bereits Einiges von der To-Do-Liste abgearbeitet hat, sollte man sich der „Informationsaufgabe“ stellen, Recherche betreiben und so weiter.

Fazit: 4 Tipps, um effizienter am PC zu arbeiten

Ich hoffe, dass der ein oder andere Tipp vielleicht jemandem geholfen hat. Im Prinzip weiß jeder Mensch, was ihn von der Arbeit abhält. Man muss diese Zeitfresser aber verinnerlichen und ihnen aktiv aus dem Weg gehen. Denn seien wir mal ehrlich: Was ist besser? 5 Stunden lang am selben Text hängen und nebenbei auf Facebook surfen, oder den Text in einer Stunde abarbeiten und danach wirklich „frei“ haben?

Kategorien: Tipps & Tricks

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Nicole
30. Dezember 2013 um 14:43 Uhr

Hallo,

heutzutage verfügt quasi jeder PC über einen Internetanschluss. Da ist die Gefahr natürlich groß, dass man sich durch das riesige WWW ablenken lässt. Hier und da den neuesten Klatsch lesen, einen Blick in die Zeitung werfen, dieses und jenes googeln usw. Und vor allem natürlich, wie du bereits angesprochen hast, Facebook und Co. Bei solchen Aktivitäten vergeht die Zeit einfach viel zu schnell. Um den ganzen Verlockungen des Internets zu widerstehen, ist vor allem eines gefragt: Disziplin

StefanS
28. Januar 2015 um 20:23 Uhr

Effektiv zu arbeiten, ist der Grundstein zum Erfolg. Viele nutzen das Medium PC für ihre Arbeit. Doch mit seiner Nutzung kommen viele Ablenkungsmöglichkeiten. Oftmals reicht der kleinste Tob bzw. das kleinste Aufblinken für eine Arbeitsunterbrechung. Diese kostet natürlich Zeit und Nerven. Der Worklfow ist dahin und wir sind gestresst. Oftmals schleichen sich Zeitfresser in den Arbeitsalltag ein. Ein Beispiel dafür ist das Emailpostfach. Es ist voller Ablenkung. Das oben erwähnte aufblinken ist dabei die kleinste Sorge. Den Meisten ist nicht bewusst, dass die Email die Produktivität (bei richtiger Nutzung) fördern kann. Viele kämpfen jedoch mit Datenfluten und fälschlicher Bearbeitung der Mails. Dies kostet Geld, denn Suchen bzw. Nacharbeiten ist sehr Zeitaufwändig. (siehe: http://www.lookeen.net/de/5881/news/a-fundamental-waste-of-money-through-searching-for-relevant-information/ ). Ebenfalls sollte man Emails wenn überhaupt nach getaner Arbeit checken. So kann man das Ablenkungspotential minimieren. Sich nach der eigenen Produktivität zu hinterfragen, finde ich einen guten Tipp. Dieser kann helfen sich selbst zu reflektieren und voran zu treiben.